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Wie funktioniert eine Anschlussfinanzierung / Forward Darlehen in Stuttgart?

Forward, Darlehen, AnschlussfinanzierungBei den meisten Baufinanzierungen läuft nach fünf, zehn oder 15 Jahren die Zinsbindungsfrist aus. Im Regelfall ist dann noch eine Restschuld vorhanden, für die eine Anschlussfinanzierung notwendig ist. Und dafür ist der Abschluss eines neuen Darlehens erforderlich.

Als Finanzierungsexperte im Raum Stuttgart erklärt Ihnen die bohn-finanz im Folgenden, wie eine Anschlussfinanzierung im Detail funktioniert und was dabei zu beachten ist.

Was ist eine Anschlussfinanzierung?

Bei Abschluss eines Immobiliendarlehens vereinbaren die Kreditnehmer mit der Bank eine Sollzinsbindung. Diese dauert in der Regel fünf, zehn oder 15 Jahre an. Auch kürzere oder längere Fristen sind möglich. Während dieses Zeitraums wird das Darlehen unverändert fortgeführt. Das bedeutet, die Höhe der monatlichen Raten bleibt mit allen Konditionen gleich.

Sobald die Zinsbindungsfrist abgelaufen ist, ist der Kredit meist noch nicht abbezahlt. Es bleibt eine Restschuld. Wie hoch diese ausfällt, ist von der Höhe des ursprünglichen Darlehens, der Tilgung und den Konditionen abhängig. Um die Restschuld zu tilgen, müssen die Kreditnehmer ein neues Darlehen aufnehmen - die sogenannte Anschlussfinanzierung.

So funktioniert die Anschlussfinanzierung

Vor Ablauf der Zinsbindungsfrist der Baufinanzierung sind die Banken gesetzlich dazu verpflichtet, die Kreditnehmer darüber zu informieren. Wurde das Darlehen noch nicht komplett zurückbezahlt, unterbreiten sie ihnen ein Angebot für eine Anschlussfinanzierung, das spätestens drei Monate vor Ablauf der Frist vorliegen muss.

Die Kreditnehmer können das Angebot ihrer Hausbank beanspruchen oder weitere Angebote von anderen Banken einholen. Generell ist es ratsam, die Konditionen verschiedener Anbieter miteinander zu ver­gleichen, um das günstigste Anschlussdarlehen zu finden. Gerne hilft Ihnen die bohn-finanz, Finanz- & Ver­sicherungs­makler e.K. ein passendes Angebot für Ihre Anschlussfinanzierung zu finden.

Der neue Kredit, unabhängig von dem Anbieter, wird über die noch ausstehende Restschuld abgeschlossen. Dabei gelten die aktuellen Konditionen. Ist der Zinssatz seit der ersten Baufinanzierung gestiegen und die verbleibende Summe hoch, ist die Rate häufig höher als bisher. Sind die Zinsen hingegen gesunken, kann die Anschlussfinanzierung aufgrund der besseren Konditionen und der geringeren Darlehenssumme günstiger sein.


Wie funktioniert überhaupt ein Forward-Darlehen?

Forward-Darlehen


Günstige Zinsen für das Anschlussdarlehen in Stuttgart

Darlehensnehmer, deren Zinsbindung bald ausläuft, profitieren von besonders günstigen Zinsen. Derzeit liegt der Zinssatz auf einem äußerst niedrigen Niveau, das voraussichtlich auch in den kommenden Jahren noch anhalten wird. So können sie Anschlussdarlehen mit einem effektiven Jahreszins von weniger als einem Prozent abschließen.

Die Europäische Zentralbank flutet den Markt weiterhin mit Geld, um Anleihen oben zuhalten. Dies hat zur Folge, dass Geldanlagen mit Garantiewerten zwar wenig Rendite erwirtschaften, Baudarlehen dafür umso günstiger sind. Ein Beispiel:

Läuft die Zinsbindung hingegen erst in wenigen Jahren aus, sind die Zinsen vermutlich noch immer niedriger als zum Abschluss des Darlehens. Allerdings kann der Leitzins steigen. Um diesem Risiko entgegenzuwirken, sollten sich Kreditnehmer frühzeitig um ihre Anschlussfinanzierung kümmern.

 

Unsere kompetenten Ansprechpartner der bohn-finanz aus dem Großraum von Stuttgart beraten Sie gerne bei Anliegen zu deiner Anschlussfinanzierung.

Einfluss der Zinsen auf die Anschlussfinanzierung

Die Zinsen nehmen einen wesentlichen Einfluss auf die anschließende Finanzierung. Denn sind diese höher als bisher, müssen Darlehensnehmer mehr Geld investieren, um dieselbe Tilgung zu erreichen. Die folgenden Szenarien verdeutlichen, wie sich der Zinssatz auf die Finanzierung auswirkt:

 Der Zinssatz ist niedriger als bisher

Liegt der aktuelle Zinssatz unter dem bisherigen Zins, können sich Kreditnehmer freuen. Denn sie werden für ihre Anschlussfinanzierung bessere Konditionen erhalten. Das bedeutet, ihre monatliche Belastung sinkt oder sie können zu derselben Rate eine höhere Tilgung erbringen.

 Der Zinssatz ist höher als bisher

Sind die Zinsen zwischenzeitlich gestiegen, wird das Anschlussdarlehen mit schlechteren Konditionen behaftet sein. Womöglich ist die monatliche Belastung höher oder die Tilgung muss reduziert werden, um die bisherige Belastung beizubehalten. Positiv dabei ist, dass die Darlehenssumme geringer ist als zuvor. In diesem Fall profitieren Kreditnehmer einer Anschlussfinanzierung, die bereits einen hohen Betrag zurückbezahlt und eine geringe Restschuld haben.

 Der Zinssatz liegt auf demselben Niveau

Möglicherweise entsprechen die Konditionen der Anschlussfinanzierung dem bisherigen Baudarlehen. Das kann sowohl positiv wie auch negativ für die Kreditnehmer sein. Denn sie verbessern sich weder noch müssen sie mit einer Verschlechterung rechnen. Wie die anschließende Finanzierung ausgestaltet wird, ist davon abhängig, wie sich die Zinsen voraussichtlich in den kommenden Jahren entwickeln werden.

Wann sollten sich Kreditnehmer um ihre Anschlussfinanzierung kümmern?

Drei Monate vor Ablauf der Zinsbindungsfrist der Baufinanzierung erhalten Kreditnehmer eine Information von ihrer Bank. Allerdings sollten sie sich bereits früher um ihre Anschlussfinanzierung kümmern. Ratsam sind sechs bis zwölf Monate. Dann bleibt genug Zeit, um Angebote weiterer Anbieter einzuholen. Experten empfehlen sogar, sich spätestens fünf Jahre vor Ablauf der Zinsbindungsfrist mit einem Anschlussdarlehen zu befassen.

Von den allgemeinen Bauzinsen ist abhängig, wann sich Immobilienbesitzer mit ihrer Anschlussfinanzierung beschäftigen sollten. Denn ist langfristig mit steigenden Hypothekenzinsen zu rechnen, lässt sich mit einem Forward Darlehen ordentlich Geld sparen.

Mit der bohn-finanz, Finanz- & Ver­sicherungs­makler e.K. als Ihr Finanzierungsexperte für den Raum Stuttgart erhalten Sie alle wichtigen Informationen, die Sie vor Ablauf Ihrer Zinsbindungsfrist beachten müssen. Dabei beraten wir Sie zu den Möglichkeiten Ihrer Anschlussfinanzierung und erstellen Ihnen gegebenenfalls ein Vergleichsangebot.

 

Die passende Anschlussfinanzierung wählen

Kreditnehmer können zwischen einer Umschuldung, einer Prolongation und einem Forward Darlehen wählen. Welche Art der Anschlussfinanzierung für Sie infrage kommt, ist von den aktuellen Bauzinsen, den Konditionen und der Dauer bis zum Ablauf der Zinsbindung abhängig.

Prolongation

Bei einer Prolongation wird das bestehende Baudarlehen bei der Hausbank verlängert. Dabei bleibt der bereits abgeschlossene Vertrag stehen. Es gibt allerdings zwei Änderungen: Die Bank legt die Höhe des Sollzinses neu fest und der Kreditnehmer kann sich für eine neue Zinsbindungsdauer entscheiden. Nach Ablauf der bisherigen Zinsbindung wandelt sich das Darlehen automatisch zu den neuen Konditionen um.

Die Prolongation hat den Vorteil, dass sie für Kreditnehmer bequem und unkompliziert ist. Denn sie müssen keine Angebote von Anschlussfinanzierungen ver­gleichen und alles bleibt wie bisher bestehen. Mit Ausnahme der neuen Konditionen. Dies hat allerdings auch einen Nachteil. Denn nicht immer bietet die Hausbank auch das beste Angebot. Durch den Vergleich verschiedener Anbieter und eine Umschuldung lässt sich auf lange Frist meist einiges sparen.

Vorteile

Nachteile

  • Geringer bürokratischer Aufwand
  • Keine erneute Bonitätsprüfung
  • Bleibende Ansprechpartner
  • Wenig Zeitaufwand
  • Keine Kosten für eine Grundschuldübertragung
  • Kein Vergleich anderer Anbieter
  • Möglicherweise gibt es bessere Konditionen auf dem Markt
  • Oft höhere Zinssätze als bei einer Umschuldung

 

Umschuldung

Bei einer Umschuldung wird der bestehende Kredit bei einer Bank durch einen neuen Kreditgeber abgelöst. Das bedeutet, der zukünftige Anbieter zahlt dem bisherigen Darlehensgeber die Restschuld aus. Die Kreditnehmer finanzieren die Summe dann bei ihrer neuen Bank zu den vereinbarten Konditionen weiter.

Eine Umschuldung birgt den Vorteil, dass die Kunden verschiedene Angebote miteinander ver­gleichen können. Damit können sie sich besonders günstige Konditionen sichern. Doch ist dieses Vorgehen auch aufwendig und erfordert Zeit zum Vergleichen und für den Neuabschluss des Darlehens.

Vorteile

Nachteile

  • Vergleich verschiedener Anbieter
  • Oft bessere Konditionen als bei einer Prolongation
  • Bürokratischer Aufwand
  • Sehr zeitaufwendig
  • Erneute Bonitätsprüfung
  • Kosten für Grundschuldübertragung

 

Forward Darlehen

Ein Forward Darlehen kann sowohl eine Prolongation wie auch eine Umschuldung sein. Diese Finanzierungsform bietet die Möglichkeit, sich bereits Jahre vorher um die Anschlussfinanzierung zu kümmern.

Läuft der Baufinanzierung erst in wenigen Jahren aus, aber deutet der Markt auf steigende Hypothekenzinsen hin, können sich die Darlehensnehmer die noch günstigen Konditionen sichern. Dafür schließen sie bei ihrer Hausbank oder einem anderen Anbieter ein Forward Darlehen ab. Das Darlehen kann bis zu fünf Jahre im Voraus vereinbart werden. Der Vorteil: Sie bezahlen noch keine Raten. Erst wenn die Auszahlung zum Ende der Zinsbindungsfrist erfolgt, zahlen die Kunden ihre Restschuld über das Forward Darlehen ab.

Die Kreditnehmer sind zur Abnahme des Darlehens verpflichtet. Dabei bleiben die Konditionen wie vereinbart bestehen. Ist der Zinssatz zwischenzeitlich gestiegen, profitieren die Kunden. Sollte der Hypothekenzins wiedererwarten gesunken sein, müssen sie den teureren Zins akzeptieren.

 

Vorteile

Nachteile

  • Sichern von niedrigen Zinsen bis zu fünf Jahre im Voraus
  • Frühzeitige Planung der Anschlussfinanzierung
  • Keine Bereitstellungsgebühren
  • Verpflichtung zur Abnahme des Darlehens, auch bei gesunkenen Zinsen
  • Zusätzliche Kosten durch Fordward-Zuschlag

 

Bei der richtigen Wahl Ihrer Anschlussfinanzierung sind Ihnen die Spezialisten in Finanzierungsangelegenheiten der bohn-finanz, Finanz-& Ver­sicherungs­makler e.K. aus Filderstadt stets behilflich. Kontaktieren Sie uns hierfür einfach über unser Kontaktformular oder vereinbaren Sie direkt einen Termin zur persönlichen Beratung mit unseren Finanzierungsberatern.

 

Welche Anschlussfinanzierung ist die Richtige für mich?

Welche Anschlussfinanzierung infrage kommt, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Wesentlich ist neben den gebotenen Konditionen die Restlaufzeit der Zinsbindung.

 

Restlaufzeit der Zinsbindung

 

Der Bausparvertrag als Alternative zum Darlehen

Der Bausparvertrag stellt eine Alternative zur Anschlussfinanzierung dar. Dabei sparen die Versicherten einen regelmäßigen Betrag an, den sie später für ihr Eigenheim aufwenden. Wer einen Bausparer gemeinsam mit der Immobilienfinanzierung abschließt, kann diesen so besparen, dass die Zuteilung zum Ablauf der Zinsbindungsfrist erfolgt. Das angesparte Kapital kann dann zur Ablösung der Restschuld genutzt werden. Oder die Anschlussfinanzierung erfolgt in Form eines Darlehens des Bausparanbieters. Hierbei gibt es jedoch den Nachteil, dass die Versicherten an den Anbieter gebunden sind. Außerdem haben die Kunden keine Garantie, dass sie den Kredit erhalten. Denn die Bausparkassen vergeben nur eine bestimmte Anzahl an Bauspardarlehen. Unter Umständen müssen die Versicherungsnehmer einige Monate warten, bis sie das Darlehen erhalten. Das würde für Sie eine teure Zwischenfinanzierung bedeuten.

Der Bausparvertrag hat einen entscheidenden Vorteil: Günstige Zinsen lassen sich über einen längeren Zeitraum sichern. Denn für das Darlehen gelten die Konditionen zum Vertragsabschluss. Da die Ansparphase etwa sieben bis acht Jahre dauert, lässt sich der Bausparer als eine Art Forward Darlehen betrachten. Außerdem lassen sich bei einem Bauspardarlehen jederzeit kostenlose Sondertilgungen leisten oder die Summe zurückzahlen, ohne eine Vorfälligkeitsentschädigung entrichten zu müssen.

 

Ein Bausparvertrag ist eine Alternative zur Anschlussfinanzierung, wenn der Vertrag frühzeitig abgeschlossen wird. Mindestens sieben bis acht Jahre vor Ablauf der Zinsbindung. Außerdem müssen sich die Versicherten darüber bewusst sein, dass sie womöglich nicht zum benötigten Zeitpunkt ihren Kredit erhalten. Der Bausparer ist damit zwar eine gute, aber risikoreiche Alternative.

Bei der Beratung durch die bohn-finanz richten wir uns stets an Ihre individuelle Lebenssituation. Inwiefern ein Bausparvertrag als Alternative zur Anschlussfinanzierung für dich sinnvoll ist, prüfen unsere Finanzierungsexperten. 


Forward-Darlehen

sind 12-48 Monate vor Ablauf Ihrer aktuellen Zinsbindung möglich


Lässt sich eine Immobilienfinanzierung kündigen?

Ob Erstdarlehen oder Anschlussfinanzierung, ein Immobilienkredit lässt sich nicht leicht kündigen. Doch gibt es drei Ausnahmen:

  1. Das Sonderkündigungsrecht nach § 489 BGB

Eine Anschlussfinanzierung lässt sich zehn Jahre nach ihrer Auszahlung kündigen. Hierbei gilt eine Frist von sechs Monaten. Handelt es sich um ein Forward Darlehen bei der Hausbank, beginnt die Zehn-Jahres-Frist bereits mit Vertragsabschluss.

  1. Verkauf der Immobilie

Wird ein Haus oder eine Wohnung verkauft, kann das Anschlussdarlehen vorzeitig gekündigt werden. In diesem Fall darf die Bank jedoch eine Vorfälligkeitsentschädigung in Rechnung stellen.

  1. Erhöhter Finanzierungsbedarf

Erhöht sich der eigene Finanzierungsbedarf, aber ist die Bank nicht bereit, die notwendige Summe zur Verfügung zu stellen, haben die Kunden ein Sonderkündigungsrecht. Das kann beispielsweise der Fall sein, wenn ein Schaden auftritt oder der Ausbau des Dachbodens teurer ist als kalkuliert. Auch in diesem Fall darf die Bank eine Vorfälligkeitsentschädigung verlangen.

 

Das müssen Sie bei einer Anschlussfinanzierung beachten

Wenn die Zinsbindungsfrist der Baufinanzierung ausläuft und die Restschuld weiterfinanziert werden muss, gibt es einiges, was Kreditnehmer beachten sollten.

Kosten

Eine Anschlussfinanzierung kann mit Kosten verbunden sein. Insbesondere, wenn eine Umschuldung angestrebt wird. In diesem Fall fallen Gebühren für die Löschung und Neueintragung der Grundschuld an. In welcher Höhe, ist von der Grundschuld abhängig. Bei einer Restschuld von 100.000 Euro kommen 200 Euro für die Löschung und weitere 663 Euro auf die Immobilienbesitzer zu. Eine preiswertere Alternative ist die Abtretung der Grundschuld. Einige Anbieter übernehmen diese Kosten sogar.

Wer ein Forward Darlehen aufnimmt, muss mit weiteren Gebühren rechnen. Denn die Banken schlagen auf den Sollzins eine sogenannte Forward-Gebühr, die durchschnittlich 0,02 Prozent pro Monat beträgt. Dabei gilt: Umso länger die Wartezeit bis zur Auszahlung, desto höher sind die Kosten.

Eigenkapital investieren

Bei einer Anschlussfinanzierung ist es sinnvoll, Erspartes zu investieren, um die Immobilie früher abzubezahlen. Das kann entweder durch den Einsatz von Eigenkapital erfolgen, indem die Restschuld reduziert und der notwendige Betrag für die neue Finanzierung verringert wird. Oder das Ersparte wird aufgewendet, um eine höhere Tilgung vereinbaren zu können.

Zinsbindung anpassen

Wer ein Anschlussdarlehen abschließt, muss erneut eine Zinsbindungsfrist festlegen. Sind die Zinsen aktuell niedrig, empfiehlt sich eine lange Sollzinsbindung. Ist der Zinssatz vergleichsweise hoch und wird voraussichtlich wieder sinken, ist eine kurze Zinsbindungsfrist ratsamer.

Anbieter ver­gleichen

Auch wenn das Angebot der Hausbank die bequemste Form der Anschlussfinanzierung darstellt, sollten sich Immobilienbesitzer nach weiteren Anbietern umsehen. Durch eine Umschuldung können sie viel Geld sparen und unter Umständen zu besseren Konditionen weiterfinanzieren. 

Als dein unabhängiger Finanzierungsexperte im Raum Stuttgart vergleicht die bohn-finanz, Finanz- & Ver­sicherungs­makler e.K., die Angebote der Anschlussfinanzierung und erstellt Ihnen ein individuelles Vergleichsangebot.


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Baufinanzierung, Kredite, Finanzierung, KfW, Stuttgart, Filderstadt,ForwardWissen Sie wo die Zinssätze in 1,2,3, oder gar in 4 Jahren liegen werden?

Wir haben aktuell immer noch Zinsen auf einem historischen Tiefstniveau. Wenn Sie z.B. vor 8 Jahren  eine Immobilie gekauft haben, dann haben Sie möglicherweise noch Zinssätze zwischen 3% - 5% in Ihren aktuellen Verträgen vereinbart.

Damit Ihre Anschlussfinanzierung nicht ähnlich teuer wird wie damals, gibt es eine einfache Möglichkeit, die Sie schon heute nutzen können: ein so genanntes Forward-Darlehen.

Forward-Darlehen, was ist das überhaupt?

Wenn Sie laufende Immobiliendarlehen haben, wurde dort in der Regel eine Zinsbindung (meistens 10 oder 15 Jahre) vereinbart. Zum Ende dieser Zinsbindung zahlen Sie entweder das Darlehen aus Ihrem Vermögen vollständig zurück oder Sie benötigen eine Anschlussfinanzierung.

Wenn Ihre Zinsbindung in den nächsten 12 Monaten endet, können Sie eine klassische Anschlussfinanzierung wählen. Wir helfen Ihnen gerne bei der Umsetzung.

Endet Ihre Zinsbindung aber in ein bis fünf Jahren, so bietet Ihnen ein Forward-Darlehen schon heute die Möglichkeit einen Vertrag mit einer neuen Zinsbindung zu vereinbaren und sich so die günstigen Zinsen von heute zu sichern.  

Dieser neue Kreditvertrag ist dann für beide Seiten für die neu vereinbarte Zinsbindung einzuhalten - auch falls die Zinsen dann doch noch niedriger als heute wären.

 

Ich habe für die Zinssicherheit einen Bausparer abgeschlossen?

Herzlichen Glückwunsch, Sie haben damals schon an Ihre Anschlussfinanzierung gedacht. In diesem konkreten Fall ist es wichtig, den Kreditzins von Ihrem Bausparvertrag genau zu prüfen, da in vielen Fällen Ihnen Banken, heute, günstigere Zinssätze anbieten können. Es kann durchaus sinnvoll sein, dass Sie Ihren Bausparvertrag nicht als Kreditvertrag verwenden, sondern Ihr Kapital als Sonderzahlung in Ihre Finanzierung investieren. Gerne helfen wir Ihnen, bei der Prüfung Ihrer aktuellen Verträge.

Hat mein Forward-Darlehen Auswirkungen auf meinen bestehenden Kredit?

Leider nein. Erst ab dem Zeitpunkt an dem Ihr bestehender Kredit abläuft (Zinsbindung) greift Ihr neuer Finanzierungsvertrag. Die neue Bank setzt sich rechtzeitig mit Ihren aktuellen Bank in Verbindung und löst die Restschuld bei Ihrer aktuellen Bank ab. 

Ab wann muss ich für mein Forwarddarlehen Zins & Tilgung bezahlen?

Sie bezahlen erst ab dem Tag Zins & Tilgung für Ihr Forwarddarlehen, wenn die Kreditsumme ausbezahlt wurde. Es ist deshalb sehr wichtig, den Beginn Ihres neuen Forward-Darlehens genau auf den Ablauf Ihrer bestehenden Kreditverträge abzustimmen.  

Ich habe eine Zinsbindung von 15 bzw. 20 Jahren vereinbart, was nun?

Dann sollten Sie den §489 im BGB lesen...

Der Darlehensnehmer kann einen Darlehensvertrag mit gebundenem Sollzinssatz ganz oder teilweise kündigen,
1. wenn die Sollzinsbindung vor der für die Rückzahlung bestimmten Zeit endet und keine neue Vereinbarung über den Sollzinssatz getroffen ist, unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von einem Monat frühestens für den Ablauf des Tages, an dem die Sollzinsbindung endet; ist eine Anpassung des Sollzinssatzes in bestimmten Zeiträumen bis zu einem Jahr vereinbart, so kann der Darlehensnehmer jeweils nur für den Ablauf des Tages, an dem die Sollzinsbindung endet, kündigen;
2. in jedem Fall nach Ablauf von zehn Jahren nach dem vollständigen Empfang unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von sechs Monaten; wird nach dem Empfang des Darlehens eine neue Vereinbarung über die Zeit der Rückzahlung oder den Sollzinssatz getroffen, so tritt der Zeitpunkt dieser Vereinbarung an die Stelle des Zeitpunkts des Empfangs.
(2) Der Darlehensnehmer kann einen Darlehensvertrag mit veränderlichem Zinssatz jederzeit unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten kündigen.
(3) Eine Kündigung des Darlehensnehmers gilt als nicht erfolgt, wenn er den geschuldeten Betrag nicht binnen zwei Wochen nach Wirksamwerden der Kündigung zurückzahlt.
(4) Das Kündigungsrecht des Darlehensnehmers nach den Absätzen 1 und 2 kann nicht durch Vertrag ausgeschlossen oder erschwert werden. Dies gilt nicht bei Darlehen an den Bund, ein Sondervermögen des Bundes, ein Land, eine Gemeinde, einen Gemeindeverband, die Europäischen Gemeinschaften oder ausländische Gebietskörperschaften.
(5) Sollzinssatz ist der gebundene oder veränderliche periodische Prozentsatz, der pro Jahr auf das in Anspruch genommene Darlehen angewendet wird. Der Sollzinssatz ist gebunden, wenn für die gesamte Vertragslaufzeit ein Sollzinssatz oder mehrere Sollzinssätze vereinbart sind, die als feststehende Prozentzahl ausgedrückt werden. Ist für die gesamte Vertragslaufzeit keine Sollzinsbindung vereinbart, gilt der Sollzinssatz nur für diejenigen Zeiträume als gebunden, für die er durch eine feste Prozentzahl bestimmt ist.
 
Fazit: Sie und nur Sie (nicht die Bank) haben nach Vollauszahlungen der Darlehnssumme nach 10 Jahren das Recht Ihr Darlehen mit einer Frist von 6 Monaten zu kündigen. Es fällt dann auch keine Vorfälligskeitsentschädigung an.
 

 


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